WALDNESS im Winter im Almtal-Salzkammergut, Foto Nadine Bammer

WALDNESS Traunsee-Almtal Region
Salzkammergut

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Umdrahde Specksuppn - 9 Plätze - 9 Schätze - So gut ist Österreich

Für „So gut isst Österreich“ kocht Hermann Hüthmayr, der ehemalige Hüttenwirt und Gastronom, passionierter Koch und Touristikfachmann aus Grünau im Almtal eine Suppe, die alles auf den Kopf stellt: Die „Umdrahde Specksuppn“

Zuerst machten Specksuppe Holzknechte, die außer altem Brot, Schmalz und vielleicht manchmal Speck hatten, satt. Dann eine Hausfrau, die täglich ein paar hungrige Mäuler „stopfen“ musste, kreativ. Denn dass sich alle zuerst über den Speck hermachten, der oben drauf so etwas wie das Sahnehäubchen der kargen Suppe bildete, dass passte der Frau gar nicht. Also drehte sie die Suppe um.

Weil das immer einen unglaublichen Eindruck auf die vorwiegend männlichen Mitesser machte, beeindruckten diese Männern ein paar Jahre später damit die Auserwählte beim ersten Stelldichein, das meist auch in einer Holzknechthütte im finsteren Wald stattfand. Sie „brauten“ die kräftige Suppe vor dem Augen ihrer Prinzessin, stellten sie am Ende auf den Kopf und meist auch gleich das ganze Leben. Folgte daraufhin ein Heiratsantrag, hauchte sie völlig überzeugt „Ja“. Wer so kochen kann, der muss einfach der Richtige sein.

Die nachfolgende Bildergalerie ist mittels Pfeiltasten (links, rechts) bedienbar.

Eine Suppe mit Luft nach oben

Im Laufe der Jahre fand die Suppe den Weg ins Tal. Fast. Denn Juliane Hüthmayr, Land- und Forstwirtin oben am Kasberg in Grünau im Almtal, somit eigentlich Bergbäuerin, dachte eines Tages beim Arbeiten: Was die Holzknechte satt macht, das macht auch meine Familie satt. Und altes Brot ist auch immer im Haus, also machte sie aus der Schnittlsuppn erst einmal eine Specksuppe. Sie verpasste der Brotsuppe ein Upgrade.

 

Dass Julianes Suppe großen Zuspruch fand, das war klar. Aber eben nur das, was oben drauf war. Topping, würde man heute sagen. Aber Juliane machte das unglücklich. Denn nachdem die Kinder und die Familie die Suppenschüssel gestürmt hatten, blieb meist das Brot übrig - Abheigen sagt man auch dazu.

Alle stürzten sich sofort über den Speck, die Grammeln und den Zwiebel, aber außer Juliane, die mit dem Brot Erbarmen hatte, niemand über den Rest. Da hatte Juliane die Nase voll vom ständigen Abheigen und eine großartige Idee: sie nahm eine zweite Suppenschüssel, stürzte sie über die fertige Specksuppe, und dreht sich flott und in einem Zug einfach um.

 

Die heiße Suppe rann ihr zwar die Arme herab und spritzte auf den Boden, aber jetzt war der Speck unten und das Brot oben. Und genau so stellte sie die Suppe, die „Umdrahde Specksuppn“, auf den Tisch in der Stube.

 

Man kann sich gar nicht vorstellen, wie die hungrigen Familienmitglieder gestaunt haben, also sie die neue Suppe sahen! Hermann war der erste, der fragte: Mama, hast du den Speck vergessen? Nein Bub, den musst Du nur suchen in der Suppe. Aber kleiner Tipp: Iss Dich einfach durchs Brot. Denn: das Beste kommt eben immer erst am Schluss.

Wir gratulieren unseren Freunde aus dem Innviertel zum Sieg in der Bundeslandwertung und wünschen Ihnen alles Gute im Finale!

Das Rezept

Zutaten

  • 4 große Scheiben dunkles Brot (mindestens vom Vortag, sollten in jedem Fall schon hart sein)
  • 75 g nicht zu mageren Speck
  • Grammelschmalz
  • 1 große Zwiebel
  • 500 ml Rindsuppe – lieber mehr zubereiten!
  • 2-3 EL Creme fraiche
  • Viel Schnittlauch!

Zubereitung

Die Brotscheiben sollten nicht mehr frisch sein, am besten ein hartes Bauernbrot oder Hausbrot. Das Brot in dünne Streifen schneiden und in einer Suppen-Schüssel oder einem tiefen, großen Suppenteller aufhäufen.

Den Speck kleinwürfelig schneiden und im Grammelschmalz anrösten, die Zwiebel (kleingeschnitten) dazugeben und goldgelb rösten. Mit der heißen Suppe das Brot langsam übergießen und warten, bis das Brot die Flüssigkeit fast vollständig aufgenommen hat.

Dann die Speck-Zwiebel-Fett-Mischung auf dem feuchten Brot verteilen, salzen und pfeffern.

Eine zweite Schüssel oder ein zweites Teller über die Suppe stülpen, am Rand fest zusammendrücken und in einem Schwung umdrehen, sodaß jetzt der Speck unten und das Brot oben sind. Kurz ziehen lassen und mit dem Creme fraiche und dem Schnittlauch garnieren.

Wer es gern „extra kräftig“ und gehaltvoll haben will, der kann ja zusätzlich oben drauf noch mit Speckwürfel die fertige umgedrehte Suppe garnieren.

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