Der Einsatz der katholischen Bischöfe Österreichs für ehemalige Nationalsozialisten nach 1945
Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs stellte sich die gesellschaftspolitisch brisante Frage: Wie umgehen mit den ehemaligen Nationalsozialisten, die gemeinsam mit ihren Angehörigen ein Viertel der österreichischen Bevölkerung ausmachten? Aufgrund der Entnazifizierungsgesetze wurden sie entlassen, mit Vermögensverfall, Ausbildungsverbot oder Haft bestraft. Die katholischen Bischöfe, allen voran Salzburgs Erzbischof Andreas Rohracher, setzten sich mit Vehemenz für die Integration der „Ehemaligen“ in die Nach kriegsgesellschaft ein. „Befriedung der Gesellschaft“ lautete das Schlagwort. Auf die Opfer des NS-Regimes wurde dabei kaum Rücksicht genommen. Referentin: Dr.in Eva Maria Kaiser (ORF, Religion und Ethik) Beginn: 19 Uhr im ZMEKirchengasse 5, 4802 Ebensee
Telefon+43 6133 5601
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